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Mythos #10 Veganer haben einen Nährstoffmangel

Es gibt viele Mythen über eine vegane Ernährung, einer davon ist, dass Veganer einen Nährstoffmangel haben. In Wirklichkeit kann eine gut geplante vegane Ernährung alle Nährstoffe liefern, die der Körper braucht.

Ein häufiger Kritikpunkt ist der Mangel an Vitamin B12, das hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommt. Tatsächlich ist Vitamin B12 jedoch ein Mikronährstoff, den auch viele Nicht-Veganer nicht in ausreichender Menge aufnehmen. Veganer sollten daher entweder Vitamin B12-Supplemente einnehmen oder Lebensmittel wählen, die mit dem Vitamin angereichert sind, um einen Mangel zu vermeiden.

Ein weiterer häufig genannter Nährstoff, den Veganer angeblich fehlt, ist Eiweiß. Tatsächlich können vegane Lebensmittel jedoch sehr gut als Eiweißquellen dienen. Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen enthalten viel Eiweiß und sind auch reich an anderen Nährstoffen wie Eisen, Zink und Vitaminen der B-Gruppe. Auch Nüsse und Samen wie Mandeln, Kürbiskerne und Chiasamen sind gute Eiweißquellen. Diese Lebensmittel sind nicht nur reich an Eiweiß, sondern enthalten auch wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitaminen und Mineralien.

Ein weiterer oft genannter Nährstoff, der in einer veganen Ernährung mangelhaft sein soll, ist Eisen. Es ist wahr, dass pflanzliche Lebensmittel in der Regel weniger Eisen enthalten als tierische Lebensmittel, jedoch gibt es auch hier pflanzliche Quellen, die sehr gut sind, z.B. Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, getrocknete Früchte und grüne Blattgemüse.

Ein weiterer wichtiger Nährstoff, der oftmals in einer veganen Ernährung als mangelhaft erachtet wird, ist das Vitamin D, es ist jedoch zu berücksichtigen, dass es Vitamin D auch in Pflanzenbasierte Lebensmittel gibt, jedoch in sehr geringen Mengen. Es ist in der Regel empfehlenswert, Vitamin D-Supplemente einzunehmen oder sich regelmäßig in die Sonne zu legen, um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der hohe Anteil an Omega-3 Fettsäuren, diese finden sich in fettreichem Seefisch und Meeresfrüchten. Veganer können diese Fettsäuren durch die Aufnahme von pflanzlichen Omega-3-Quellen wie Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen ersetzen.

Es ist wichtig zu betonen, dass es wichtig ist, sich bei einer veganen Ernährung gut zu informieren und sicherzustellen, dass man ausreichende Mengen an Nährstoffen aufnimmt. Eine gut geplante vegane Ernährung kann jedoch alle notwendigen Nährstoffe liefern und sogar einige gesundheitliche Vorteile bieten.

Veganer beziehen ihr Eiweiß jedoch aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Diese Lebensmittel sind nicht nur reich an Eiweiß, sondern enthalten auch wichtige Nährstoffe wie Ballaststoffe, Kohlenhydrate, Vitaminen und Mineralien.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass es nicht nur um die Nährstoffe geht, die man in einer veganen Ernährung erhält, sondern auch darum, welche man vermeidet. Eine vegane Ernährung kann dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und einigen Krebsarten zu verringern, da sie in der Regel reich an pflanzlichen Nährstoffen und arm an gesättigten Fetten ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gut geplante vegane Ernährung alle Nährstoffe liefern kann, die der Körper benötigt. Veganer sollten jedoch darauf achten, dass sie ausreichend Vitamin B12 aufnehmen und ihre Eiweißzufuhr aus pflanzlichen Quellen sicherstellen. Auch sollten sie sich bewusst sein, dass sie durch ihre Ernährungsweise das Risiko für bestimmte Krankheiten verringern können.

Über den Autor

Als leidenschaftlicher Selbstoptimierer probiere ich alles aus, was mich privat und beruflich weiterbringt. So war der Schritt zu einer gesünderen Lebensweise nur die logische Konsequenz. Je mehr ich mich auch über die Jahre hinweg mit dem Thema Veganismus beschäftigt habe, desto mehr wurde mir klar, dass meinetwegen kein Lebewesen mehr leiden sollte. Schon garnicht, wenn es doch so viele leckere Alternativen aus aller Welt gibt!

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